Ergebnisse aus dem Workshop „Max Mannheimer – Sein Leben, seine Kunst“

Im letzten Jahr fand zur 25-Jahrfeier ein Workshop bei uns im Haus statt, bei dem Jugendliche sich mit dem Leben und der Kunst von Max Mannheimer auseinander gesetzt haben. Nach der Recherche und Biografiearbeit, wurden von den Jugendlichen kurze Storyboards entwickelt. Anschließend wurden die Ideen mit dem Smartphone gedreht und vertont.
Der Nachmittag wurde ebenfalls von einem Fotografen und Videoproducer begleitet, der den Workshop, aber auch die Wünsche der Teilnehmenden, die sie an die Erinnerungsarbeit haben, festgehalten hat.

Kurzvideos von den Teilnehmenden

 

 

 

Der Workshop fand in Kooperation mit dem KJR Dachau statt. Gefördert durch die Europäische Union, durch die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Dachau, im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Workshop: Max Mannheimer – sein Leben, seine Kunst

Habt ihr Lust Kurzvideos zu drehen und euch mit dem Leben von Max Mannheimer zu beschäftigen?

Am Freitag, den 17. November von 13:30 bis 17:30 Uhr habt ihr die Möglichkeit dazu bei uns im Max Mannheimer Studienzentrum.

In dem Workshop könnt ihr die Lebensgeschichte von Max Mannheimer (1920-2016), einem Holocaust-Überlebenden, kennenlernen. Sein Leben und seine Kunst werden Grundlage für Kurzvideos (Instagram, TikTok) sein, die ihr erstellt. Ein Filmemacher wird den Nachmittag mit euch begleiten und einen kleinen Film daraus machen.

Mittagessen, Getränke und Snacks bekommt ihr natürlich auch von uns. Teilnehmen könnt ihr, wenn ihr 16 Jahre alt sein. Das ganze natürlich kostenlos.

Wenn ihr euch anmelden möchtet oder Fragen habt, meldet euch gerne per Mail bei Magdalena unter bildung@mmsz-dachau.de.

Neues FSJ-Jahr: Herzlich Willkommen Carlotta

Hallo, ich bin Carlotta, die neue FSJlerin im Max Mannheimer Studienzentrum.

Es ist erst mein dritter Arbeitstag hier und die letzten beiden Tage waren gefüllt von neuen Eindrücken. Vor allem dank Amelie finde ich mich aber mittlerweile hier im Studienzentrum ganz gut zurecht. Außerdem habe ich durch sie einen guten Überblick über die verschiedenen Aufgaben bekommen, zusammen mit ganz vielen Tipps, die mir den Einstieg hier erleichtern.

Ich freue mich schon sehr auf meine ersten Hospitationen bei Seminaren, den Ausbildungskurs an der KZ-Gedenkstätte Dachau und allgemein auf das gesamte kommende Jahr. Ich bin gespannt, was ich alles lernen und vor allem welche wertvollen Erfahrungen ich sammeln werde.

Liebe Grüße, Carlotta

Programm zum Dachauer Symposium 2023

Anmeldung zum Symposium 2023

Update: Bitte beachten Sie, dass bereits alle verfügbaren Zimmer im Max Mannheimer Haus ausgebucht sind. Dies betrifft nur Übernachtungen, die Teilnahme am Dachauer Symposium ist nach wie vor möglich. Wir helfen Ihnen gerne im Bezug auf weitere Übernachtungsmöglichkeiten weiter.

Flyer Symposium 2023

Freitag, 13. Oktober
Tagungsprogramm

13.00 – 13.15 Uhr
Begrüßung
Florian Hartmann, Oberbürgermeister der Stadt Dachau
Felizitas Raith, Leiterin des Max Mannheimer Studienzentrums, Dachau
Sybille Steinbacher, Projektleiterin der Dachauer Symposien zur Zeitgeschichte

13.15 – 13.45 Uhr
Einführung
Jens-Christian Wagner (Weimar): Zwischen Schuldabwehr, Schuldumkehr und Instrumentalisierung: Rechter Geschichtsrevisionismus in Deutschland

13.45 – 16.00 Uhr
Formen
Fabian Virchow (Düsseldorf): Corona und die Folgen: Geschichtsrevisionismus im Milieu der Pandemieleugner und -leugnerinnen

Julia Bernstein (Frankfurt am Main): Über Generationen hinweg: Jüdische Traumatradierung und ihre Thematisierung in der Mehrheitsgesellschaft

Imanuel Baumann (Nürnberg): Rechtsterrorismus als gewaltförmiger Geschichtsrevisionismus: Motive und Traditionen der Zerstörung von Geschichte und Gedenken im Kontext rechter Gewalt

16.15 – 18.30 Uhr
Felder I
Volker Weiß (Hamburg): Vom „Schuldkult“ und den „linken Nazis“: Geschichts(um)deutungen der Neuen Rechten

Markus Linden (Trier): Der Geschichtsrevisionismus der „Alternative für Deutschland“ (AfD): Akteure, Organe, Inhalte

Maik Fielitz (Jena): Digitale Parallelwelten: Revisionen der Gegenwart und Vergangenheit durch rechte Alternativmedien

Ab 18.30 Uhr
Abendessen und Gespräche

Samstag, 14. Oktober 2023
Tagungsprogramm

8.30 – 9.50 Uhr
Felder II
Justus H. Ulbricht (Dresden): Ressentiment-Maschinen oder: die Eroberung der Köpfe via Lektüre. Blicke nach Schnellroda und in andere Verlage der Neuen Rechten

Arnd Henze (Berlin): Wem gehört Bonhoeffer? Zur Vereinnahmung des kirchlichen Widerstandes durch Rechtsevangelikale

9.50 – 11.45 Uhr
Ideologie
Maik Tändler (Berlin): „Nationalmasochismus“. Zur alt- und neurechten Abwehr der
„Vergangenheitsbewältigung“

Heike Kleffner (Berlin): Zwischen Kontinuitätslinien und Aktualisierung von Feindbildern und Opfermythen: Geschichtsrevisionismus und Verschwörungsideologien

Natascha Strobl (Wien): Ideen von der kulturellen Homogenität: Geschichtsbilder der „Identitären“

11.50 – 12.30 Uhr
Wie sollen die Gesellschaft und die KZ-Gedenkstätten rechtem Geschichtsrevisionismus begegnen? Podiumsdiskussion mit Gabriele Hammermann (Dachau), Natascha Strobl (angefragt), Jens-Christian Wagner, Volker Weiß (angefragt) und Sybille Steinbacher (Moderation)

12.30 Uhr
Tagungsende mit dem Mittagessen

P-Seminar „KZ-Außenlager Ottobrunn“

In Kooperation mit dem Max Mannheimer Studienzentrum beschäftigte sich das P-Seminar Geschichte des Gymnasiums Ottobrunn im Schuljahr 2022/23 mit dem Außenlager des KZ Dachau in Ottobrunn.

Die Schüler:innen wollten bereits vorhandenes Material über das Außenlager Ottobrunn wieder aufgreifen, um ein neues digitales Endprodukt zu schaffen.
Über die Arolsen Archives bekam das Seminar weitere, bisher unbearbeitete Dokumente über Häftlinge des Außenlagers Ottobrunn.
An zwei Studientagen am MMSZ lernten die Schüler:innen zum einen den Umgang mit diesen historischen Quellen und zum anderen die Grundlagen des Storytelling, indem sie Tipps zum Dreh von kurzen, informativen Videoclips bekamen.

Die Ergebnisse in Form von Videos über das Ottobrunner Außenlager können hier und demnächst auf der Homepage des Gymnasiums Ottobrunn gesehen werden:

Update: WIR HABEN GEWONNEN!
Die Videobeiträge des Gymnasiums Ottobrunn haben den „P-Seminar Preis für Oberbayern“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

Das Außenlager Ottobrunn

Julien Blanchard

Leopold Mica

Oskar Neumann

Haakon Sörbye

Haakon Sörbye, ein norwegischer Häftling, der unter anderem im Außenlager Ottobrunn inhaftiert war, besuchte Ottobrunn nach seiner Befreiung mehrfach – das erste Mal im Jahr 2005. Während dieser Besuche führte er Gespräche mit Schüler:innen des Ottobrunner Gymnasiums, die ausschnittsweise hier zu sehen sind.

Das Mahnmal für das Außenlager Ottobrunn des KZ Dachau – Interview mit dem Künstler Wolfgang Sandt

Im Juni 2023 sprachen die Schüler:innen des P-Seminars „KZ-Außenlager Ottobrunn“ mit dem Künstler Wolfgang Sandt, der das Mahnmal zur Erinnerung an das Außenlager geschaffen hat. In einem Online-Interview, das hier in drei kurzen Videos zu sehen ist, befragten Sie ihn, wie es dazu kam, dass er das Mahnmal konzipierte, welche Idee hinter dem Design steht und wie die Aufstellung des Mahnmals vonstatten ging.

Der Auftrag

Das Design

Die Aufstellung