Mehrtagesprogramme

Im Rahmen eines mehrtägigen Bildungsangebots ist eine intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus und des KZ Dachau möglich.  Die Vermittlungsarbeit findet in Gruppen von maximal 15 Personen statt und wird angeleitet von erfahrenen pädagogischen Fachkräften. Die Programminhalte werden im Vorfeld individuell an die zeitlichen Rahmenbedingungen sowie die Interessen, Kenntnisse und Erfahrungen der Teilnehmenden angepasst.

Das mehrtägige Studienprogramm baut auf dem Konzept des Tagesprogramms auf, bieten den Teilnehmenden aber deutlich mehr Möglichkeiten für Vertiefung und Reflexion der Geschichte und ihres Vermächtnisses. Zum Einstieg arbeiten wir mit Einheiten zur Vorbereitung auf den Gedenkstättenbesuch. Hier stehen die Gruppenerwartungen und inhaltliche Vorbereitungen auf dem Programm. Die verwendeten didaktischen Methoden werden dabei an die Erfordernisse und Vorkenntnisse der Teilnehmenden angepasst. Anschließend findet ein geführter Rundgang in der KZ-Gedenkstätte Dachau statt, der interaktiv und partizipativ gestaltet und mit einer Auswertungsphase im Max Mannheimer Studienzentrum abgeschlossen wird. Darüber hinaus findet in der Regel ein zweiter, vertiefender Besuch in der KZ-Gedenkstätte statt, ein Programmelement, das von vielen Teilnehmenden explizit gewünscht wird.   Zusätzliche Workshopangebote zu Themen wie den Lebenswegen von Häftlingen des KZ Dachau, die Verfolgung von Sinti und Roma im KZ Dachau oder das Verhältnis von Stadt und Lager schließen das Mehrtagesprogramm ab.

 

Beispiele für Workshopangebote:

 

Informationen zum Gedenkstättenbesuch
Der Besuch von Schulklassen in den Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg wird vom Freistaat Bayern gefördert. Dabei kann auch ein Mehrtagesaufenthalt im Jugendgästehaus Dachau angegeben werden.
Alle notwendigen Dokumente für den Förderantrag können auf der Seite der Stiftung Bayerischer Gedenkstätten heruntergeladen werden. https://www.stiftung-bayerische-gedenkstaetten.de/service/infos-gedenkstaettenbesuch