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Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte 2022

28. Oktober | 13:00 - 18:30

Die Ukraine, Russland und die Deutschen 1990/91 bis heute

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat nicht nur die europäische Sicherheitslage verändert. Plötzlich stellt sich auch die Frage, ob sich der Umgang mit Nationalsozialismus, Zweitem
Weltkrieg und Holocaust in Deutschland und anderswo in Europa im Zeichen dieses Krieges verschieben wird. Gibt es hier blinde Stellen? Und welche Rolle spielen Geschichte und Geschichtspolitik überhaupt in diesem Krieg, dessen Vorgeschichte noch viel zu wenig Berücksichtigung gefunden hat? Das Dachauer Symposium will sich aus unterschiedlichen Richtungen diesen Fragen nähern und das ukrainisch-russischdeutsche Beziehungsgeflecht seit dem Ende des Kalten Krieges untersuchen. Der Zerfall der Sowjetunion wurde auf je spezifische Weise wahrgenommen. Beim Symposium geht es um die russische imperiale Politik in der postimperialen Gegenwart, um unterschiedliche außenpolitische Interessen und religiöse wie andere Legitimationsformen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine sowie um den Umgang mit den nationalsozialistischen Verbrechen angesichts dieses Krieges.

Weiterführende Informationen zum Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte finden Sie unter http://dachauer-symposium.de
Zur Anmeldung: https://mmsz-dachau.de/studienprogramme/dachauer-symposium/

DAHSympZG_Flyer_Dinlang_8S_2022_03 (002)

Details

Datum:
28. Oktober
Zeit:
13:00 - 18:30

Veranstalter

Max Mannheimer Studienzentrum
Max Mannheimer Studienzentrum

Veranstaltungsort

Max Mannheimer Haus