Projekt „Digital Storytellings“
Das Projekt „Digital Storytellings“ hat das Ziel, ein digitales Vermittlungstool und einen Workshop zu entwickeln, um Jugendlichen die kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus zu ermöglichen. Ausgangspunkt für eines der Scrollytellings ist die Frage „Was ist eigentlich jüdisch?“, um gängige negative Vorstellungen über jüdische Identität zu hinterfragen. Viele Jugendliche haben nur wenig Wissen über die Vielfalt jüdischen Lebens. Der Workshop soll ein umfangreiches Bild von jüdischen Identitäten vermitteln und anschließend die Themen Antisemitismus und dessen Auswirkungen auf die Betroffenen behandeln. Dazu werden vier digitale Storytellings und interaktive Module erstellt, die es den Teilnehmenden ermöglichen, in kleinen Gruppen selbstständig zu arbeiten und ihre Gedanken kreativ, etwa in Form von Mindmaps oder Videos, auszudrücken.
Hierfür wird eine attraktive, digitale Lernumgebung gestaltet. Dazu werden mehrere digitale Storytellings (drei biographische und ein thematisches) entwickelt, die in sich abgeschlossen auch öffentlich über die Homepage des MMSZ zugänglich sein werden und somit von Multiplikator:innen auch außerhalb unseres Studientagskontextes genutzt werden können. Im thematischen Storytelling sollen Statements von Jüdinnen:Juden zu der Frage „Was ist eigentlich jüdisch?“ wiedergegeben werden. Bei den biographischen Pageflows sollen neben unserem Namensgeber Max Mannheimer zwei weitere Personen im Mittelpunkt stehen, deren Lebensläufe bereits die Vielfältigkeit jüdischen Lebens abbilden.
Projektlaufzeit: November 2024 bis Dezember 2025
Gefördert wird das Projekt vom Bayerischen Sozialministerium für Familie, Arbeit und Soziales.
