Die Stiftung Jugendgästehaus Dachau

Die Stiftung Jugendgästehaus Dachau wurde 1991 vom Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Ministerium für Unterricht und Kultus, der Stadt Dachau und dem Landkreis Dachau gegründet. Ziel der Stiftung war es, in Dachau ein Haus zu errichten, das für junge Menschen, die sich in Dachau mit der Geschichte des historischen Ortes des Konzentrationslagers auseinandersetzen wollten, eine geeignete Unterkunftsmöglichkeit sowie Bildungsprogramme bereitzustellen. Neben Repräsentanten der drei Stiftungsträger gehört auch ein Mitglied des Bayerischen Ministeriums für Finanzen zum Stiftungsvorstand. Die Geschäftsführung wurde im Bayerischen Ministerium für Unterricht und Kultus angesiedelt. Begleitet wird die Arbeit der Stiftung seit der Gründung von einem Stiftungsbeirat, dem Vertreter_innen des Stadtrats Dachau, des Kreistags Dachau, des Comité International de Dachau, des Landesverbands der israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, der evangelischen sowie der katholischen Kirche, des Deutschen Gewerkschaftsbunds, des Landesverbands Bayern des Deutschen Jugendherbergswerks und des Bayerischen Jugendrings angehören.

Im Jahr 1998 wurde das Haus als Jugendgästehaus Dachau eröffnet, der Wirtschaftsbereich wird seitdem vom Landesverband Bayern des Deutschen Jugendherbergswerks getragen, der pädagogische Bereich von der Stiftung selbst. Im Jahr 2010 wurde der pädagogische Bereich in Max Mannheimer Studienzentrum umbenannt. 2013 ging die Zuständigkeit des Freistaats Bayern an das Bayerische Ministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration über. 2014 wurde der Bayerische Jugendring mit der Geschäftsführung für die Stiftung beauftragt. Im Jahr 2016 beschloss der Stiftungsvorstand die Umbenennung des gesamten Hauses in Max Mannheimer Haus. Studienzentrum und Internationales Jugendgästehaus, 2017 die Umbenennung der Stiftung Jugendgästehaus Dachau in Stiftung Max Mannheimer Haus (noch nicht rechtskräftig).

Satzung der Stiftung Jugendgästehaus Dachau

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