Ich bin die neue Freiwillige!

Ich bin die neue Freiwillige!

Hallo zusammen,

ich bin Antonia und mache von September 2020 bis August 2021 hier mein FSJ. Ich bin bereits eine Woche da und habe schon einige interessante Stunden im Max-Mannheimer-Haus verbracht, bei denen ich Einblicke in die Arbeit erhalten habe. Da ich dieses Jahr die einzige Freiwillige bin werde ich mich sowohl um die Bibliothek als auch um die Technik kümmern. Um in die Thematik Dachau rein zu kommen, lese ich gerade viel Literatur und werde bald auch einen Ausbildungskurs für Rundgangsleiter*innen an der KZ-Gedenkstätte Dachau machen. Außerdem darf ich bei verschiedenen Studientagsprogrammen hospitieren und später co-leiten oder selbst in die Hand nehmen.

Liebe Grüße an meine Vorgänger*in Felix und Nora und vielen Dank für eure Tipps und Ratschläge!

Antonia

Abschied der Freiwilligen 2019/2020

Abschied der Freiwilligen 2019/2020

Ein sehr ereignisreiches Jahr, in dem wir sehr viel Neues lernen und erleben durften, geht für uns leider zu Ende. Trotz Corona haben wir viele neue Erfahrungen gemacht und wir möchten uns bei allen Mitarbeiter_innen des Studienzentrums dafür bedanken, dass wir mit euch so eine schöne Zeit erleben durften. Aber wir sind ja zum Glück nicht aus der Welt und heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage. 😉

Einen ausführlicheren Bericht zu unserem Jahr als FSJler_innen im Max Mannheimer Studienzentrum gibt es dann auch von uns, mit dem unserer Vorgängerinnen, im nächsten Jahresbericht.
Unserer Nachfolgerin wünschen wir einen guten Start und ein wunderbares FSJ!

Wir sind die neuen Freiwilligen!

Wir sind die neuen Freiwilligen!

 

Hallo zusammen,

wir sind Felix und Nora, die neuen Freiwilligen des Max Mannheimer Studienzentrums, die von September 2019 bis August 2020 ihr FSJ machen. Wir sind bereits mehr als 2 Wochen da und haben schon vieles erlebt: die Auftaktveranstaltung in München, bei der wir viele andere FSJler_innen kennenlernen durften und natürlich viele interessante Stunden im Max-Mannheimer-Haus, bei denen wir einen guten Einblick in die Arbeit erhalten haben. Natürlich gehört dazu auch eine ausführliche Einführung in sowohl Technik als auch die Bibliothek und das viele Material des Studienzentrums. Nebenbei lesen wir auch viel Literatur, um uns in die Thematik Dachaus einzuarbeiten. Ab Ende September werden wir dann einen Ausbildungskurs für Rundgangsleiter_innen an der KZ-Gedenkstätte Dachau machen. Außerdem dürfen wir bei diversen Studientagsprogrammen hospitieren und später co-leiten oder selbst in die Hand nehmen.

Liebe Grüße an unsere Vorgängerinnen Nicole und Fennet und vielen Dank für Eure Tipps und Ratschläge!

Felix und Nora

Abschied der Freiwilligen 2018/19

Abschied der Freiwilligen 2018/19

Unsere Zeit im MMSZ neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu und wir möchten die Gelegenheit ergreifen, um noch einmal Danke zu sagen für die schöne und bereichernde Zeit, die wir beide während unseres FSJs hier erleben durften! Wir haben in diesem Jahr unglaublich viel Neues und Interessantes erlebt und gelernt und freuen uns auch weiterhin im Studienzentrum teamen zu können 😊.

Einen ausführlicheren Bericht zu unserem Jahr als FSJlerinnen im Max Mannheimer Studienzentrum gibt es dann im nächsten Jahresbericht.
Unseren Nachfolger*innen wünschen wir einen guten Start und ein wunderbares FSJ!

Tschau Kakao,
Nicole und Fennet

Die Deutsch-Tschechische Jugendbegegnung 18. – 23.06.

Die Deutsch-Tschechische Jugendbegegnung 18. – 23.06.

Ein Bericht der FSJlerinnen

Im Mai hatte unsere Kollegin Magdalena, deren Aufgabenbereich es u.a. ist, internationale
Studienprogramme und Jugendbegegnungen zu organisieren, eine aufregende Nachricht für uns:

Mitte Juni würde ein neues Projekt stattfinden, die deutsch-tschechische Jugendbegegnung mit
jungen Menschen im Alter von 15-19 Jahren. Ein 6-tägiges Programm, welches  jeweils zur Hälfte in
Dachau und in Theresienstadt stattfinden sollte. Insgesamt sollte die Gruppe von Dienstagabend bis
Freitagfrüh für ein Programm im Max Mannheimer Haus sein und in dieser Zeit waren wir beide als
Teil des Programms vorgesehen. Dieses Angebot schlugen wir natürlich nicht aus!

Nach dem Zeitzeugengespräch mit Herrn Feierabend und Herrn Kubík

 

Um sich das ein bisschen genauer vorstellen zu können muss man verstehen, wie alles dann in der
Praxis verlief. Unsere Aufgaben war zunächst die Vorbereitung und später die Durchführung des
Programms als verantwortliche Teamerinnen im Seminarraum und an den Gedenkorten auf Deutsch.
Beide hatten wir jeweils eine Gruppe von ca. 20 Teilnehmer*innen, die zu 50-50 aus deutschen und
tschechischen Jugendliche bestand. Unterstützung bekamen wir dabei von zwei erfahrenen
freien Mitarbeiterinnen, die beide fließend Tschechisch sprechen, und uns im Seminarraum
konsekutiv dolmetschten.
Hui, da kann es einem schon ein bisschen schwindlig werden.

Ein Highlight war für uns dann natürlich zu sehen, wie die Jugendlichen aufeinander zugingen und
auch zwischen den Nationalitäten, nicht nur innerhalb der Gruppen, Kontakt entstand. Besonders
gute Rückmeldungen gab es im Nachhinein für den Besuch des Gedenkorts Hebertshausen. Zu
diesem Zeitpunkt waren wir schon in der KZ-Gedenkstätte gewesen und es war für viele
Teilnehmer*innen interessant, die Gestaltungen und Formen der Erinnerung zu vergleichen.
Nach dem der Dachauer Programmteil für uns am Donnerstag zu Ende ging, besuchte die Gruppe am
Freitag noch das NS-Dokumentationszentrum in München und fuhr dann los Richtung der Gedenkstätte
Theresienstadt. Inhaltlich schloss sich dann dort noch der Kreis, denn wir arbeiteten in Dachau mit
Quellen zu Miroslav Kubik sowie Vladimir Feierabend, zwei tschechischen Zeitzeugen, die die
Teilnehmenden am Sonntag kennenlernen durften.

Gruppenarbeit in Terezín

 

Wir bedanken uns für diese tolle Chance, mit einer bi-nationalen Gruppe arbeiten zu dürfen und die
bereichernde Möglichkeit, neue Blickwinkel auf die gemeinsame Geschichte zu entdecken. Diese
Erfahrungen werden uns bei der diesjährigen Internationalen Jugendbegegnung Dachau bestimmt
gut zu Nutze kommen.

 

Gefördert wurde die Jugendbegegnung vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und TANDEM

So war… Der Workshop „Schwarze Menschen im Nationalsozialismus“

So war… Der Workshop „Schwarze Menschen im Nationalsozialismus“

Am 29. Juni 2019 fand unser zuvor bereits angekündigter offener Workshop zum Thema „Schwarze Menschen im Nationalsozialismus: Verstrickungen von Kolonialismus und Nationalsozialismus“ im Max Mannheimer Haus statt.
In einer schön überschaubaren, motivierten Runde starteten wir schon morgens um halb 10 (an einem Samstag!) in den Seminartag. Zunächst einmal ging es los mit einer interaktiven 4-Stationen Einführung zum Thema Kolonialismus. Bei der Nachbereitung konnten einige Themen angesprochen werden, die im Laufe des Tages noch intensiver erforscht werden sollten.

                                                                                                        

Weiter ging es mit einer Bilderübung zu den verschiedenen Facetten Schwarzen Lebens in Deutschland vor und nach 45.

Nach der Mittagspause konnten sich die Teilnehmenden in Gruppenarbeiten näher mit Biographien und Handlungsspielräumen Schwarzer Menschen in verschiedenen Lebenssituationen beschäftigen. Als weitere Informationsquelle diente die Pop-Up Ausstellung “ Verflechtungen. Koloniales und rassistisches Denken und Handeln im Nationalsozialismus“ der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, welche wir für den Workshop ausleihen durften und die bis zum 19. August 2019 noch im Foyer des Max-Mannheimer Hauses zu sehen ist.

Im Anschluss hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit sich ihr neu gewonnenes Wissen gegenseitig in Form eines Gallerieganges vorzustellen, sodass jede*r insgesamt 6 Biografien kennenlernen konnte. Abschluss des Seminartags bildeten Postkartengespräche zu kolonialer Stadtgeschichte in München und kolonialen Kontinuitäten mit den hervorragenden Postkarten von muc.postkolonial (http://muc.postkolonial.net/)

Vielen Dank nochmal allen Teilnehmenden!

Die AG befindet sich im Moment noch in einer Testphase und soll dann aber auch bald als reguläres AG – Programm für Studientage wählbar sein!
Interesse geweckt? Interessante Publikationen, Artikel und empfehlenswerte pädagogische Materialien zu dem Thema sind zum Beispiel:

  • Bildungsmaterialien der KZ-Gedenkstätte Neuengamme: ZU VERFLECHTUNGEN ZWISCHEN KOLONIALEM UND RASSISTISCHEM DENKEN UND HANDELN IM NATIONALSOZIALISMUS
  • GeschichteN teilen: Dokumentenkoffer für eine interkulturelle Pädagogik zum Nationalsozialismus (Hrsg. Miphgasch/Begegnung e.V. und der Gedenk- und
    Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz )
  • Peter Martin, Christine Alonzo (Hg.): Zwischen Charleston und Stechschritt. Schwarze im Nationalsozialismus. (2004) Dölling und Galitz Verlag München 2004, 790 S.
  • https://www.bpb.de/gesellschaft/migration/afrikanische-diaspora/59423/nationalsozialismus?p=all